Der TÜV Rheinland und ich. Erste Runde.

Eigentlich habe ich mit denen ja nicht so viel am Hut. Den TÜV macht bei mir die Werkstatt des Vertrauens bzw. der Prüfer der da hin kommt. Da ich ein spezielles Anliegen habe, musste ich heute mal dahin. Sehr amüsant die dort eingesetzten Hüter der Gesetze des Kraftfahrzeugbundesamtes.
In der Zeit, als der erste Mann den zweiten Mann ohne Namen geholt hat, habe ich mal auf meine Apple Watch nach meinem Puls geschaut. 122! Ja ich war etwas erregt. Nach dieser Gesprächsrunde bin ich dann Ergebnislos gegangen.

Aber was macht man eigentlich wenn man von einem staatlich eingesetzten Verein, der hier die Hoheit hat, keine klaren Informationen bekommt?

Man beschwert sich.

Das heißt jetzt nicht, dass dieser Beschwerdebrief irgendwas bringt, vielleicht Antworten die oder auch nicht. Vielleicht hat von Euch einer eine Idee oder Erfahrungen mit anderen TÜV Stellen.

Die erste Runde hat begonnen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

neben einer Beschwerde möchte ich Sie um Klarheit in nach folgender Angelegenheit bitten. Heute morgen am 11.8.2017 um 8:20 Uhr habe ich Ihre Außenstelle in 50181 Bergheim besucht.

Mein Anliegen war Ihre Mitarbeiter zu befragen was ich machen muss, um einen Ford Ranker Wildtrak (Erstzulassung März 2017) mit Doppelkabine von BA auf BE ( LKW nach PKW-Pick-Up) umzuschlüsseln.
Dies wurde sofort unfreundlich blockiert und mir wurde nicht geholfen.
Im Vorfeld hab ich mich beim Kraftfahrzeugbundesamt informiert ob das vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Die Vorgehensweise Ihrer Mitarbeiter war sehr enttäuschend und wie gesagt sehr unfreundlich. Nachdem ich Ihren Mitarbeiter gesagt habe, dass ich doch freundlich Frage und ich von ihm auch nur ordentlich behandelt werden möchte ging es einigermaßen. Die Frage ob er mir seinen Namen geben könnte, verneinte er. Er sagte mir, dass ich ein Gutachten vom Hersteller mitbringen muss. Gleichzeitig sagte er mir das das aber nicht geben würde. Er holte anschließend seinen Chef, der auch keinen Namen hat. Der Chef hat dann das gleiche gesagt. Ich bin hier etwas irritiert. Ein Hersteller macht doch keine Gesetze. Mir ist bekannt, dass verschieden TÜV Organisationen es unterschiedlich handhaben. Selbst die Außenstellen beurteilen unterschiedlich aber das kann es ja nicht sein. Es gibt eine klare Bekanntmachung des Kraftfahrzeugbundesamt. Hier wurde schon im Juli 2011 Az. 322-405 (Seite 6) definiert was ein LKW und was ein Pickup ist. Ebenso wird im Verzeichnis zur Systematisierung von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern Stand: November 2016, klar auf Seite 13 beschrieben was ein PKW-Pick-up ist.

Auch wenn der TÜV vom Staat eingesetzt wird, bin ich immer noch eine Kunde.

Ich bitte Sie, mir mitzuteilen wie Ihre Organisation mir verbindlich weiterhelfen kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Guido Renneberg

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